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Goldenes deutsch-französisches Jubiläum


Hardtberg und Villemomble feiern ihre 50-jährige Partnerschaft


Hardtberg. „Alte Liebe rostet nicht" sagt ein Sprichwort. Das gilt auch für die Städtepartnerschaft Hardtberg-Villemomble. Vor 50 Jahren wurde sie gegründet. Schon in den frühen 60er Jahren wurden auf Initiative des Verbandes der Heimkehrer Duisdorf und der Association des Combattants Prisonniers (ACPG) erste Kontakte zwischen Bonn-Hardtberg und Villemomble geknüpft. Am 25. Juni 1967 unterzeichneten der Bürgermeister von Villemomble, Senator Robert Calméjane, und der Bürgermeister der Gemeinde Duisdorf, Heinz Knoche, die Partnerschaftsurkunde.
Es sollte eine dauerhafte, sehr lebendige Beziehung werden. Eine der vielen Säulen der Partnerschaft ist die jährliche Bürgerfahrt. Die Hardtberger Bürger hatten bereits im Februar ihren Jubiläums-Besuch bei den französischen Freunden absolviert. Nun kamen die die Villemombler zum Gegenbesuch.Der hatte in diesem Jahr anlässlich des Jubiläums besonders viele Teilnehmer zu verzeichnen. Viele kennen sich sehr gut. Im Lauf der Jahre sind hier echte Freundschaften entstanden. Und immer wieder sind neue Teilnehmer dabei, werden neue Freundschaften geknüpft.
Die jährliche Bürgerfahrt ist dabei nur eine von den vielen Säulen der Partnerschaft. Viele Treffen auf sportlicher, schulischer und kultureller Ebene festigen bestehende Beziehungen und bringen immer wieder neue Impulse.
Anlässlich des Jubiläums hatten sich die bezirksverwaltungsstelle Hardtberg und das Partnerschaftskomitee Hardtberg-Villmomble besonders viel Mühe gegeben und ein Programm der Extra-Klasse auf die Beine gestellt, das dem Motto entsprach „Gemeinsam und miteinander".
Der erste gemeinsame Besuch führte Gäste und Gastgeber in´s Alte Rathaus in Bonn. Hier empfing sie Oberbürgermeister Ashok Alexander Sridharan. im Gobelinsaal. Der hat schon zahlreiche wichtige Persönlichkeiten gesehen, unter ihnen etliche gekrönte Häupter, den Dalai Lam, John F. Kennedy und Papst Johannes Paul II. „50 Jahre Städtepartnerschaft, das ist wahrlich ein Anlass für einen Empfang in unserer guten Stube", sagte der Oberbürgermeister. Und er betonte die Bedeutung dieser Einrichtung. „Solche Partnerschaften leisten einen wichtigen Beitrag zu Erhalt und Vertiefung der deutsch-französischen Freundschaft. Sie sind ein ganz wichtiger Motor für die Einheit Europas und für europäische Freiheit und Frieden."
Anschließend ging es zum Geburtshaus des wohl weltweit bekanntesten Bonner Sohnes Ludwig van Beethoven. Der Kammermusiksaal des Beethovenhauses bot den stilvollen Rahmen für ein Konzert des deutsch-Französischen Chores.
Musik bestimmte auch das große abendliche Programm in der Duisdorfer Schmitthalle. Es wurde gestaltet von Schulen und Vereinen, die alle zeigten, dass der Stadtbezirk auch musikalisch so richtig was drauf hat. So zeigten die Schüler des örtlichen Gymnasien mit der Wooden Helmets Concert Band des Helmholtz-Gymnasiums und der Mixed Bad Boogie Band der Musikschule, dass sie den Vergleich mit Profis nicht scheuen müssen. Und auch um den musikalischen Nachwuchs ist es bestens bestellt, wie die Next Generation Band des Helmholtz-Gymnasiums mit jungen Musikern im Alter zwischen 10 und 15 Jahren unter Beweis stellte. Einen Hauch Frankreich zauberte Christian Trützler von „Crème frech" mit Original-Chansons in die Halle. Stimmung und gute Laune brachte ein Auftritt des Spielmannszugs Rot-Weiß Duisdorf. Schwindelerregende Choreografie ist das Markenzeichen der TKSV-Cheerleaders, die mit ihren Hebefiguren das Publikum begeisterten.
Nach einem langen vergnüglichen Abend startete der Sonntag mit einer gemeinsamen Messe in St. Augustinus, mitgestaltet vom Lengsdorfer Cäcilienchor. Danach wurde im Rathaus der Partnerschaftsvertrag erneuert (siehe gesonderten Bericht).
Kulinarischen Genuss der Extra-Klasse gab es beim anschließenden gemeinsamen Mittagessen, zu dem das Partnerschaftskomitee Hardtberg-Villemomble eingeladen hatte.Und auch hier gab es ein musikalisches Highlight mit Gänsehautfaktor: mit einer eigens für das Jubiläum vom Leiter des Chors St.Louis de Villemomble Alain Cazade komponierten Hymne mit Elementen der Marseillaise, der deutschen Nationalhymne und Beethovens „Ode an die Freude" wurde die Freundschaft auch musikalisch besiegelt.
Nach diesem Wochenende -prallvoll mit Eindrücken und Erlebnissen - hieß es Abschied nehmen. „Auf Wiedersehen" und „au revoir". Das wird nicht lange auf sich warten lassen. Denn der nächste Gegenbesuch in Frankreich ist bereits in Planung.
Viele Fotos des Festwochenendes unter www.hardtberg.net
CSH

Wir Hardtberger, 14. Oktober 2017

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