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Willkommen in Brück


Eine Info-Veranstaltung der Willkommensinitiative


(PM) Was wurde erreicht, wie ist der derzeitige Stand, was wünscht man sich für die Zukunft? Flüchtlinge, Verantwortliche aus den Flüchtlings-Unterkünften, der Flüchtlingskoordinator der Oberbürgermeisterin, Hans-Jürgen Oster und Josef Ludwig, Leiter des Wohnungsamts hatten sich „Em Hähnche" in Köln-Brück eingefunden, um über diese Fragen zu diskutieren. Die Moderation der Veranstaltung übernahm erstmalig Sabine Scholt, seit 2006 stellvertretende Chefredakteurin der WDR-Landesprogramme.
War vorrangiges Problem beim Start der Willkommensinitiative noch die Unterbringung der Flüchtlinge schlechthin, so steht inzwischen eher die Integration der Menschen im Fokus der Bemühungen. Besonders wichtig dabei, so die ehrenamtlichen Helfer, ist nach wie vor das Erlernen der deutschen Sprache, die Bewältigung von Behördengängen, ein weiteres Problem ist der Umzug in Privatwohnungen. Wohnraum in Köln ist knapp - die Stadt wächst beständig, nicht nur durch den Zuzug von Flüchtlingen. Sylvia Schrage, die Vorsitzende des Bürgervereins Neubrück merkte dazu an, dass der Umzug in Privatwohnungen oft die Integration deutlich erschwere, da er, je nach Sachlage einen Schritt in eine größere Anonymität bedeute.
Aus den jeweiligen Flüchtlingsunterkünften in Brück und Neubrück berichteten Betreuer der Einrichtungen. So sind am Rather Kirchweg zur Zeit 65 Menschen untergebracht, 42 davon Kinder. Die neuen Unterkünfte am Neubrücker Ring sind aktuell mit 32 Familien belegt, das sind 161 Menschen, davon 101 Kinder. Für die für die Pauline-Christmann-Straße vorgesehenen Räumlichkeiten gibt es zur Zeit keine verbindliche Planung. Ein großes Problem ist immer noch die nötige Infrastruktur. Ist es noch möglich Schulplätze zu finden, so ist der Bedarf an Kita-Plätzen kaum zu bewältigen. Um diesem Problem entgegenzuwirken, ist zukünftig die Unterbringung von Flüchtlingen in kleineren Wohneinheiten vorgesehen, die sich besser in die Veedel integrieren lassen, führte Hans-Jürgen Oster aus.
Überraschungsgast des Abends war der Kabarettist Jürgen Becker, der zu Beginn der Veranstaltung einmal mehr bewies, wie man Probleme humorvoll auf den Punkt bringen kann, frei nach dem Motto: Jeder Jeck ist von woanders!
Helfer werden von der Initiative weiterhin dringend benötigt - auch, wenn nur wenig Zeit zur Verfügung steht: http://winbrueck.de/
Fotos: PM

Rundblick Köln-Ost, 18. November 2017

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