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Sprachbildung bleibt Alltags-Herausforderung für Kita und Grundschule


130 pädagogische Fachkräfte nehmen Fortbildungs-Angebot von HSK-Schulamt und Kommunalem Integrationszentrum in Meschede wahr


Hochsauerlandkreis..Gute sprachliche Fähigkeiten sind für die Gesamtentwicklung eines Kindes von besonderer Bedeutung, genauso wie für seine späteren schulischen und beruflichen Aussichten. So bildete das Thema "Sprachbildung - Die Brücke zwischen Kita und Grundschule" das Motto einer eintägigen Fortbildungsveranstaltung, an der im Kreishaus Meschede etwa 130 Kita-Leitungen, Sprachkräfte und Lehrkräfte am Mittwoch (25. April) teilnahmen. Im Zentrum stand der Fachvortrag der Referentin Margitta Hunsmann "Alltagsintegrierte Sprachbildung zwischen Kita und Grundschule". Zahlreiche Workshops ergänzten die Fachvorträge und am Ende des Tages stand die Erkenntnis: Trotz unterschiedlicher Herausforderungen im pädagogischen Alltag wie beispielsweise der Umgang mit Mehrsprachigkeit bringt das gegenseitige Kennen lernen von Methoden Fortschritte für die tägliche Arbeit.
Wissensaustausch über Netzwerke fortführen
"Kommunikation, Zusammenarbeit und gegenseitige Kenntnis voneinander sind Ziele, an denen wir im Hochsauerlandkreis weiter arbeiten werden", fassten Annette Koschewski und Martina Nolte die Workshop-Ergebnisse zusammen. Die HSK-Schulamtsdirektorinnen hatten mit Unterstützung des Kommunalen Integrationszentrums (KI) des Hochsauerlandkreises diese Weiterbildungsinitiative gestartet. Die große Resonanz auf diese Fachtagung bewies, dass Kompetenzen auch weiterhin gebündelt werden müssen, denn bereits mit dem Eintritt in die Kita sind die Erzieherinnen gefordert, Kinder in ihrer sprachlichen Entwicklung bestmöglich zu unterstützen.
"Über das zu reden, was einen bewegt, sich über die Dinge der Welt zu unterhalten, mit Sprache zu spielen und zu experimentieren -all das gelingt am besten im Alltag: Immer dann und überall dort, wo Kinder mit Kindern und wo Kinder mit Erwachsenen in den Dialog treten" sagt Christiane Preckel, Mitarbeiterin im KI Hochsauerlandkreis. Diese Bildung und Förderung im Alltag zu realisieren, sei jedoch nicht so einfach, wie es klinge. So brauche ein wenige Monate altes Kind natürlich andere Anregungen als ein Vorschulkind, und einsprachige Kinder müssten anders unterstützt werden als mehrsprachig aufwachsende Kinder. Die Herausforderungen für die Fachleute seien - unter den realen Arbeitsbedingungen - also groß.
Fazit: Der Wissensaustausch über die Sprachbildung soll weiter gehen. "Unser Ziel ist es, dass sich regionale Netzwerke bilden, um eine gelingende Sprachbildung beim Übergang von der Kita zur Grundschule optimal zu gestalten", so der Abschluss-Tenor der Veranstaltung.

Mitteilungsblatt Winterberg, 4. Mai 2018

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