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Gut durch jede Kurve kommen


Motorrad: Elektronische Helfer und gute Reifen machen das Fahren sicherer


Für viele Motorradfahrer stellen elektronische Helfer wie Antiblockiersysteme (ABS) oder das elektronische Stabilitätsprogramm (ESP) noch Neuland dar, Autofahrern hingegen sind sie seit Jahren vertraut. Doch auch im Zweiradbereich halten die elektronischen Helfer Einzug: Seit Jahresbeginn 2017 gilt die ABS-Pflicht für Maschinen mit mehr als 125 Kubikzentimetern Hubraum. Und auch Stabilitätsprogramme für das motorisierte Zweirad befinden sich in der Entwicklung. Die elektronischen Helfer geben mehr Sicherheit, gerade in kritischen Situationen, erfordern aber auch ein anderes Fahrverhalten am Lenker. So müssen sich beispielsweise viele Biker erst daran gewöhnen, dass sie ohne Angst vor blockierenden Rädern mit voller Kraft bremsen können.
Auch der Reifen macht den Unterschied
Vor allem sollten Motorradfahrer wissen: Das ABS ist nur so gut wie der Reifen beziehungsweise dessen Pflegezustand. Je besser die Reifen sind, desto seltener muss auch das ABS eingreifen. Daher ist es mit der neuen Technik umso wichtiger, auf eine hohe Qualität und einen jederzeit guten Zustand der Bereifung zu achten. Eine einfache und wirksame Maßnahme ist es, den Reifenfülldruck und die Profiltiefe der Gummis regelmäßig zu kontrollieren. Mindestens 1,6 Millimeter für genügend Grip sind Pflicht - und jeder Millimeter mehr erhöht die Sicherheit. Bevor sich die Gummis allmählich der Verschleißgrenze nähern, sollten sich Biker rechtzeitig um Ersatz kümmern. Besonders bequem ist dies etwa online unter MotorradreifenDirekt.de möglich. Ähnlich wie beim Autofahren gilt im Übrigen auch beim Motorrad eine weitere Regel: Die Elektronik und gute Reifen können nicht jeden Fahrfehler und übermütiges Handeln ausbügeln, besonnenes Fahren sollte stets selbstverständlich sein.
Mehr Sicherheitsreserven für kritische Situationen
In Kombination mit guten Reifen können elektronische Systeme tatsächlich die Sicherheit erhöhen. "Das Fahren mit ABS will allerdings geübt sein, der Fahrer muss sich erst daran gewöhnen, mit voller Kraft bremsen zu können. Zudem müssen sich die Biker jeweils auf unterschiedliche Systeme einstellen", betont Oliver Pflaum von MotorradreifenDirekt.de. Stürze und Unfälle lassen sich auf diese Weise aber verhindern. Zusätzlich verfügen erste Maschinen bereits über eine sogenannte Motorrad-Stabilitätskontrolle (MSC). Dieses System erfasst laufend die Schräglage und dosiert die Unterstützung von ABS und Traktionskontrolle passend dazu - ein wichtiges Sicherheitsplus etwa in Kurven. So verringern die Stabilitätssysteme zum Beispiel die Gefahr von sogenannten Lowsidern, Kurvenunfällen, bei denen die Räder des Motorrads nach außen wegrutschen. (djd)

Aldenhoven Infoblatt, 6. Oktober 2017

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