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Vortrag im Stadtarchiv: Erzbergbau in und um Kuren


Am Freitag, dem 20. Oktober bietet das Hennefer Stadtarchiv um 19:30 Uhr in der Meys Fabrik, Beethovenstraße 21, einen Vortrag von Christian Kies zum Thema "Historischer Erzbergbau in und um Hennef-Kurenbach". Kies stellt die Gruben "Christiansfreude", "Uhland" und "Silistria sowie die dort geförderten Erze vor. Der Eintritt ist frei.
Die Grube "Christiansfreude" lag nördlich von Hennef-Kurenbach in einem Siefen, der in das Tal des Hanfbaches mündet. Die Grube förderte Blei- und Zinkerze, durfte aber auch Kupfer- und Eisenerze fördern. Insgesamt wurden etwa 65 Tonnen erzhaltiges Gestein gefördert. Es gibt noch einige Relikte des alten Erzbergbaus zu sehen. Südöstlich von Kurenbach lag die Grube "Uhland". Diese Grube dürfte anfangs des 19. Jahrhunderts betrieben worden sein. Die wichtigste Grube war die Grube "Silistria". Ihre Anfänge werden in der Mitte des 18. Jahrhunderts vermutet. Ab 1862 wurde ein bedeutendes Blei- und Zink-Vorkommen ausgebeutet. Unter der "Aktiengesellschaft für Bergbau, Blei- und Zinkfabrikation zu Stolberg und in Westfalen zu Aachen" (die sogenannte "Stolberger Zink") erreichte die Förderung ihren Höhepunkt. Dabei gruben sich die Bergleute bis in eine Tiefe von 180 Metern vor. Die Grube fusionierte mit mehreren Erzgruben in der Umgebung und bot zeitweise bis zu 200 Bergleuten einen Arbeitsplatz. Schwierig und teuer war der Transport der Erze zu den Verhüttungsanlagen, weil das Straßennetz erst ab 1850 sehr schleppend ausgebaut wurde.

Stadtecho Hennef, 6. Oktober 2017

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