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Galerie im Foyer: Dominik Pieper - "Im Spiegel"


2. bis 20. Oktober


Dominik Pieper ist von Haus aus Journalist. Seit einigen Jahren beschäftigt sich der Siegburger intensiv mit Malerei. So ist ein Werk mit großformatigen abstrakten Bildern sowie Porträts entstanden - hauptsächlich in Öl und Acryl, aber auch in Kombination mit experimentellen Elementen. Seine Inspirationsquellen reichen dabei vom Expressionismus über Informel bis hin zur Gegenwartskunst. Vom 2. bis 20. Oktober zeigt er unter dem Titel "Im Spiegel" Malerei in der Galerie im Foyer des Hennefer Rathauses (Frankfurter Straße 97), Bürgermeister Klaus Pipke eröffnete die Ausstellung am 30. September.
Künstler und Werk
Dominik Pieper ist seit 20 Jahren Journalist, die letzten fünf davon Leiter der Siegburger Redaktion des General-Anzeigers. Damit ist die Sprache der "Werkstoff", mit dem er täglich arbeitet. Als Maler hat er dagegen ein Werk geschaffen, das (fast) ohne Worte auskommt. Vor einigen Jahren entdeckte er seine Leidenschaft für die Kunst wieder. Seither widmet er sich der Malerei: erst ganz frei, als Ausgleich zum Job, dann etwas ambitionierter. "Im Spiegel" ist eine Premiere, es ist seine erste Kunstausstellung. Pieper hat sie bereits 2015 auf Anregung des Hennefer Kulturamtsleiters Dominique Müller-Grote, der einige abstrakte Bilder gesehen hatte, ins Auge gefasst und geplant. Viele der rund 35 ausgestellten Bilder sind erst in diesen zwei Jahren entstanden.
Pieper ist Autodidakt, er hat Kunst anders als den Journalismus nicht gelernt. Nur einmal hat er einen kleinen Zeichenkursus besucht. Viel lieber und sehr oft hat er in Museen die Arbeiten der Großen auf dem Gebiet der modernen Kunst studiert; zugleich nimmt er aber auch Einflüsse der heutigen Kunstlandschaft auf. Die vielen verschiedenen Eindrücke und Impulse verarbeitet er in seinen Bildern. Dabei arbeitete er nicht nur mit Öl- und Acrylfarbe, Pinsel und Leinwand. Auch der Alltag ist eine wichtige Inspirationsquelle. Von Anfang an hat er Alltagsgegenstände für die Malerei zweckentfremdet, so Fleischhacker, Antirutschunterlagen für Teppiche, Badewannenhaltegriffe mit Saugnapf sowie Rauchmelderhaltemagneten. All das findet sich in den gezeigten Werken wieder. Insofern sind Pieper nicht nur Museen, sondern auch Baumärkte eine Inspirationsquelle.
Warum "Im Spiegel"? Dazu Pieper selbst: "Ich hatte diesen Titel früh im Kopf, allerdings zunächst nur auf die abstrakten Bilder bezogen. Sie sind immer Momentaufnahmen, insofern ein Spiegel innerer Zustände. Darüber kam mir die Idee, mit Spiegeln zu arbeiten und darauf zu malen. Das macht kaum jemand, und es gibt dafür auch kein künstlerisches Vorbild. Seither setze ich Spiegel und Spiegeldibondplatten ein, für Porträts und experimentelle Arbeiten. Das führt zu dem Effekt, dass das reale Umfeld ständig in das Werk einfließt. Raum, Betrachter, Licht, Bewegung: Alles wird zum Teil des Bildes und die Galerie im Foyer zum Spiegelkabinett."
Weitere Ausstellungen 2017 und 2018
Bürgermeister Klaus Pipke wies in seiner Eröffnung auf die beiden 2017 noch folgenden Ausstellungen hin
•Heide Ulbrecht: Patchwork-Art-Quilts. 6.11. bis 1.12.2017; Vernissage 4.11., 11 Uhr
•Jürgen Novotny, Kamera Selfies. 11.12.2017 bis 19.01.2018; Vernissage: 09.12., 11 Uhr
Das Ausstellungsprogramm für 2018 stehe auch bereits fest: "Es werden acht Ausstellungen sein, eine davon wie immer "Schulen stellen aus", und eine weitere übrigens Fotografien des Fotografen und Journalisten Ingo Eisner, der - wie könnte es anders sein - Konzertfotografie zeigt - natürlich auch Bilder die bei Hennefer Konzerten entstanden sind. Auch für die Ausstellungen der Jahre 2019 und 2020 ist die Warteliste bereits heute voll!"

Stadtecho Hennef, 6. Oktober 2017

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