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125 Jahre Heimatverein Alfter


Erfolgreiche Brauchtumspflege


Alfter kommt aus dem Feiern nicht raus. Und somit stand am „Tag der Deutschen Einheit" das nächste Fest an. Der Heimatverein feierte sein 125-jähriges Bestehen. Angefangen als Verschönerungsverein im Jahre 1892, ist er in der Nachkriegszeit zum Heimatverein geworden, der sich zusätzlich um das Brauchtum kümmert und aus dem Ort nicht mehr wegzudenken ist. Deswegen ist es kein Zufall, dass der Verein seit der Wiedervereinigung den 3. Oktober zu seinem Jahrestag auserkoren hat, der dieses Jahr mit Festgottesdienst und Zelt im Jakob-Wahlen-Park etwas größer gefeiert wurde.
In Alfter gehören Heimat und Glaube zusammen, deshalb startete man die Feierlichkeiten mit einem Ökumenischen Festgottesdienst, zelebriert vom katholischen Pfarrer Rainald M. Ollig und dem evangelischen Pfarrer Rafael Fermor mit dem Chor „Grenzenlos" unter Leitung von Monika Claren.
Schirmherr Paul Faßbender erinnerte daran, wie sehr sich die Lebensumstände seit Vereinsgründung verändert hätten. „Trotz Fernsehen und Handys engagieren sich 466 Menschen immer noch für ihre Heimat in einem Verein. Das spricht sowohl für die Alfterer als auch für den Heimatverein, der sich das Errichten und Pflegen von Erholungsorten zum Nutzen der Dorfgemeinschaft zur Aufgabe gemacht hat", sprach er seine Hochachtung aus. Die Projekte Jakob-Wahlen-Park, Böhling, op dem Fürdel und 66 aufgestellte Bänke seien Zeugnis engagierten Wirkens.
Vorsitzender Georg Melchior warf in seiner Ansprache sowohl eine Blick zurück auf die Anfänge, als auch in die Zukunft. Dabei dankte er den Mitgliedern für ihre Treue, die immer „Gewehr bei Fuß" stünden, wenn es darum ginge mit anzupacken. Nur durch ihre Beiträge und zusätzliche Spenden konnten vergangene und in der Zukunft anstehende Projekte bewältigt werden. Das war dem Vorsitzenden besonders wichtig zu betonen, dass die Gelder ausschließlich für gemeinnützige Zwecke verwendet und keine Feste damit finanziert werden.
Aktuell werden 20.000 Euro benötigt zur Sanierung des Teiches im Jakob-Wahlen-Park, der undicht ist, weswegen eine neue Folie angeschafft werden muss.Weiterhin steht die Erneuerung der in die Jahre gekommenen Fußwege durch den Park an, wofür Schüttmaterial aus Recyclingstoffen benötigt wird. Schließlich plant der Verein noch, die morsche Holzumrandung des großen Spielplatzes auszubessern.
Auch Vizebürgermeisterin Luise Wiechert steuerte ein Grußwort bei, bevor sich die Ortsvereine zum Defilee anstellten.
Der weitere Nachmittag gestaltete sich mit einem geselligen Beisammensein mit rund 300 Besuchern insgesamt über den Tag und einem Auftritt der Bölinger.
Am Ende des Tages konnte Georg Melchior gleich sieben Neueintritte vermelden, Formulare lagen den ganzen Tag über auf den Tischen aus. Scheinbar alles richtig gemacht, mit der Nachwuchswerbung. (Ru)

Wir in Alfter, 14. Oktober 2017

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