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Wertvolle Punkte verschenkt


VfL Alfter spielt nur Unentschieden gegen Tabellenletzten - Bei dieser Leistung ist das Team akut abstiegsgefährdet


Hermann Josef Werres, Chefcoach des Mittelrheinliga-Teams des VfL Alfter, und der sportliche Leiter Dieter Neuhaus waren nach dem Abpfiff von Schiedsrichter Tobias Jochem genauso bedient wie die Zuschauer, die zur Partie gegen den Tabellenletzten FC Pesch ins Waldstadion am Strangheidgesweg gekommen waren. Denn was sie in den 90 Minuten plus Nachspielzeit gesehen hatten, war mehr als enttäuschend. Wenn sich in den noch ausstehenden vier Spielen nicht grundlegend etwas ändert, dürfen sich Spieler und Verantwortliche nicht wundern, wenn der VfL in der nächsten Saison in der Landesliga antreten darf.
Zwar stand am Ende ein 2:2 Unentschieden auf dem Partieformular. Aber Alfter hätte in der ersten Halbzeit nach dem 1:0 durch ein Foulelfmetertor von Kapitän Mehmet Dogan (29. Minute) noch die eine oder andere Großchance nutzen müssen. Aber Unvermögen, den Ball im Eckigen zu versenken, sowie Glanztaten von Peschs Keeper Christian Tokgözoglu verhinderten ein höheres Halbzeitergebnis. Nach dem Wiederanpfiff erwischten die Gäste die Hausherren kalt, als Deniz Kayla mit einem satten Feistoßhammer schon in der 48. Minute den Ausgleich erzielte. Danach schienen die Alfterer all ihr fußballerisches Können vergessen und sich in ihr Schicksal zu ergeben zu haben. Folgerichtig kassierten sie den zweiten Gegentreffer durch Miron Wessels (57.). Erst in der Schlussphase legten die Hausherren noch einmal zu und es blieb Dogan vorbehalten, mit einem Freistoßtor (83.) den Endstand herzustellen.
Mit einem Sieg hätte der VfL in diesem sogenannten Sechspunktespiel den Abstand zu den Abstiegsrängen deutlich vergrößern können, zumal keiner der anderen Aspiranten aus Merten (1:1 gegen Freialdenhoven), Wesseling-Urfeld (0:2 gegen Arnoldsweiler) und Bergheim (2:3 in Hürth) voll punkten konnten. Ja, man hätte bei einem Sieg sogar am dann punktgleichen SV Bergisch Gladbach dank des besseren Torverhältnisses vorbeiziehen und den Abstand zum ersten Abstiegsplatz auf sieben Punkte vergrößern können. Damit wäre das Abstiegsgespenst zwar noch immer nicht endgültig vertrieben worden, aber der VfL hätte mit größerer Zuversicht in die nicht leichte Schlussphase gehen können. Schließlich muss er am 17. und 27. Mai auswärts beim Tabellenelften SV Bergisch Gladbach beziehungsweise beim Spitzenreiter TV Herkenrath antreten, bevor der Neunte VfL Vichttal am 3. Juni ins heimische Waldstadion kommt. Alle Beteiligten hoffen, dass der Klassenerhalt danach gesichert ist, damit es im letzten Spiel am 10. Juni beim SSV Merten nicht zum Showdown im Abstiegskampf kommt, sondern es nur noch um die inoffizielle Vorgebirgsmeisterschaft geht. (WDK)

Wir in Alfter, 12. Mai 2018

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