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"Ja, ich will!"


Hersel-Uedorfs Ex-Prinz Walter II. machte coram publico seiner Heidi einen Heiratsantrag - Bornheimer Tollitätentreff mit begeistertem Programm und Publikum


Hersel. Kein Stoßseufzer "Mein Gott, Walter" war zu hören, sondern nach einem kurzen Moment der Ergriffenheit erklang umso freudiger ein "Ja, ich will!". Hersel-Uedorfs Karnevalsprinzessin 2015/16 Heidi II. (Streller) konnte ihr Glück kaum fassen, als ihr Lebenspartner Walter Wasgin, ihr Karnevalsprinz Walter II., beim 49. Bornheimer Tollitätentreff vor versammeltem Auditorium seinen Heiratsantrag machte. Das war sicherlich der emotionale Höhepunkt einer Karnevalssitzung, die mit einem Feuerwerk der guten Laune wieder einmal den Vogel im Stadtgebiet abschoss. Walter und Heidi werden übrigen nach ihrer Hochzeit als Ehepaar Wischmann (Mädchenname der Braut) gemeinsam durchs Leben gehen.
Bevor unter der bewährten Regie des bestens aufgelegten Sitzungspräsidenten Wolfgang Raschke ein erneut von Literatin Karin Schumacher-Lambertz zusammengestelltes amüsantes und abwechslungsreiches jeckes Programm die große Gästeschar aufs Beste verzauberte, begrüßte Bürgermeister Wolfgang Henseler die zahlreichen Ehrengäste, darunter Bornheims Ehrenbürgermeister Wilfried Henseler und den Oberbürgermeister Ralf Schreiber von Bornheims Partnerstadt Mittweida. Während der Veranstaltung zeichnete das Stadtoberhaupt zahlreiche Gäste mit dem diesjährigen städtischen Sessionsorden aus, den anlässlich des 100. Geburtstags von Bornheims Ehrenbürger Heinrich Böll die nach ihm benannte Sekundarschule in Merten ziert. Für die musikalische Begleitung sorgte die Kapelle "Los Ultimos".
Mit dem Mertener Dreigestirn Prinzin Agi I. (Olligschläger-Lödel), Bäuerin Wilma (Fieber) und Jungfrau Ruth (Pesch), der Roisdorfer Prinzessin Sandra II. (Romes), dem Bornheimer Prinzenpaar Matthias II. und Andrea II. (beide Schlegel) sowie dem Prinzenpaar Christian II. (Peters) und Katrin II. (Scherner) der Bonner Werkstätten, nicht zu vergessen Waldorfs Kinderprinzessin Annika I. (Kluth), nahmen die amtierenden närrischen Regenten auf der Bühne Platz. Dazu kam das Hersel-Uedorfer Dreigestirn Prinz Jan I. (Valentini), Bauer Heijo (Müsseler) und Jungfrau Nobsi (Norbert (Wrobel), das in der vollbesetzten Rheinhalle natürlich ein Heimspiel hatte.
Nachdem "Rabaue" die Stimmung mächtig anheizt hatte, strapazierte Bauchredner Klaus Rupprecht mit seinem vorlauten Affen Willi ("Trump, Putin und Erdogan sind auf einer Kreuzfahrt. Das Schiff geht unter. Wer wird gerettet? - Die Welt") die Lachmuskeln. Wicky Junggeburth freute sich, wieder in Hersel zu sein, "denn hier brauchen wir keine Untertitel, hier werde ich auch so verstanden". Die "Drummerholic"s" sorgten für einen visuellen und akustischen Höhepunkt. Außerdem sorgten die "Fidele Bröhler Falkenjäger", "Et Klimpermännchen", die "Westerwaldsterne" und "Querbeat" für jeckes Feeling.
Wolfgang Mertgen (OAS Roisdorf) und Josef Breuer (DG Merten) präsentierten das beeindruckende Ergebnis der Sammlung der Bornheimer Tollitäten. Das wurde nach einem eindringlichen Aufruf von Agi I. auf insgesamt 1.100 Euro erhöht, die nun am 26. Februar im Rahmen des Prinzenempfangs des OAS Bornheim der Theodor Strauf und Eberhard Pies Stiftung übergeben wird, die sich insbesondere um die sogenannten "leisen Opfer" in Bornheim kümmert. (WDK)

Wir Bornheimer, 18. Februar 2017

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