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Wohin mit den Pendler-Fahrzeugen?


Baumaßnahme Haltepunkt Dersdorf


Die "Häfen Güterverkehr Köln AG" (HGK) möchte am Haltepunkt Dersdorf der Linie 18 eine barrierefreie Rampe bauen. Der Landschaftsbeirat des Rhein-Sieg-Kreises erteilte im April 2016 eine Befreiung von den Verbotsvorschriften des Landschaftsplanes. In diesem Fall habe die Barriere-Freiheit Vorrang vor dem Naturschutz.
Die HGK will die benachbarte P+R-Anlage während der 10 - 11 Monate langen Bauzeit als Baustellen-Einrichtungsfläche nutzten. Der Beirat stellte seine Zustimmung deshalb unter den Vorbehalt, "ausreichend Parkplätze für die Pendler während der Bauphase" vorzuhalten, um "wildem Parken" vorzubeugen. Trotz Zusage, diese Problematik zu prüfen, fehlten entsprechende Aussagen in den Planungsunterlagen. Im Dezember 2016 mahnte der Landschafts-Schutzverein Vorgebirge - von der Bezirksregierung Köln zur Stellungnahme aufgefordert - entsprechende Unterlagen der HGK an.
Die HGK teilte nun mit, dass für die "Baustelleneinrichtung... nur ein Teil der P + R-Anlage genutzt" werde, "so dass auch während der Bauzeit ausreichend Stellplätze für Pendler zur Verfügung stehen". Der LSV bezweifelt diese Aussage. Vorsitzender Dr. Michael Pacyna schrieb der Bezirksregierung jetzt: "Stichproben im Januar und Februar ergaben, dass die P+R-Anlage nahezu vollständig mit Fahrzeugen belegt war". Der Verein bedauert, dass die HGK noch immer nicht mitgeteilt habe, wie viel Platz durch die fast einjährige Bauphase in Anspruch genommen wird.
Die HGK möchte während der Bauzeit illegales Parken entlang der Wirtschaftswege durch "Absperrmaßnahmen zu den benachbarten Wirtschaftswegen" verhindern. Der LSV glaubt nicht, dass eine Sperrung von Wegen, deren Befahrbarkeit zur Bewirtschaftung der landwirtschaftlichen Flächen notwendig ist, durchführbar ist. Pacyna: "Notfalls sollten provisorische Stellplätze für die Bauzeit eingerichtet oder die Baustellen-Einrichtungsfläche von der P+R-Anlage verlegt werden."
www.lsv-vorgebirge.de

Wir Bornheimer, 18. Februar 2017

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