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Sieben neue Bänke am Bornheimer Rheinufer


Bürgermeister dankt dem LSV für das "Weihnachtsgeschenk"


Kurz vor Weihnachten übergab der Landschafts-Schutzverein Vorgebirge der Stadt Bornheim jetzt sieben neue Ruhebänke am von zahllosen Fußgängern und Radfahrern bevölkerten Rheinufer von Widdig, Uedorf und Hersel. Der LSV war von Bürgern und Ortsvorstehern gebeten worden, am Leinpfad vier beschädigte Bänke zu ersetzten und wegen der vielen älteren Spaziergänger Lücken am Leinpfad und Auenweg durch drei neue Bänke zu schließen.
In enger Absprache mit der Stadt, den Ortsvorstehern Konrad Velten (Widdig), Bernd Marx (Uedorf) und Franz-Josef Faßbender (Hersel) sowie der Naturschutzbehörde des Kreises entwickelte der LSV ein Konzept zur Optimierung der Bankstandorte am 4,5 km langen Rheinufer zwischen Bonn und Wesseling. Dabei achtete der Verein sorgsam darauf, Eingriffe in die geschützte Hochstaudenflur zu vermeiden, Verkehrskonflikte durch abgestellte Räder, Rollstühle und Kinderwagen zu minimieren und die Abstände zwischen den Ruhemöglichkeiten auf höchstens 500 m zu begrenzen. "Natürlich wollten wir auch schöne Aussichten auf Rhein, Herseler Werth und Siebengebirge ermöglichen", so LSV-Vorsitzender Dr. Michael Pacyna.
Als Anfang November alle behördlichen Genehmigungen vorlagen, stellten 11 fleißige LSV-Helfer innerhalb von vier Tagen trotz schlechter Witterung die Ruhebänke auf. Der Grund: Am 30. November wäre sonst die Förderzusage der Kreissparkassenstiftung in Höhe von 2.500 € verfallen.
Auf einer Pressekonferenz in den Rheinterrassen Widdig übergab Pacyna nun die sieben Ruhebänke an die Stadt. Bürgermeister Wolfgang Henseler freute sich über das "Weihnachtsgeschenk nicht nur für die Bewohner der Rheinorte" und bedankte sich für den großartigen ehrenamtlichen Einsatz aller Helfer. Kirsten Felgner von der Kreissparkassenstiftung sah den "Förderbetrag bestens angelegt", zumal die Bankbausätze in der Werkstatt der Westeifel-Werke für behinderte Menschen gefertigt wurden.

Wir Bornheimer, 23. Dezember 2017

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