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Vögel und Fledermäuse erhielten neue Heime


OAS engagiert sich für Natur- und Artenschutz - Dog Station sorgt für Sauberkeit


Uedorf. Fünf Singvogelnistkästchen und zwei Fledermauskästen stehen seit einigen Tagen unseren gefiederten Freunden und den einzigen Säugetieren, die fliegen können, im Rheinort Uedorf zur Verfügung. Aufgehängt hat diese Bernd Marx, Vorsitzender des Ortsausschusses (OAS), zusammen mit weiteren OAS-Mitgliedern Mitte September. "Wir sind stolz darauf, damit langfristig etwas für den Natur- und Artenschutz im Ort zu tun", begründete Marx diese Initiative. Neben der ehrenamtlichen Eigenleistung übernahm der OAS auch die Kosten für die Kästen in Höhe von 250 Euro. Die Maßnahme wurde durch die Stadt Bornheim genehmigt und ausdrücklich unterstützt.
Die beiden Heimstätten für die Fledermäuse stehen am Rhein und sind dort hochwassersicher in einer Höhe von sechs bis sieben Metern aufgehängt. Die Nistkästen wurden unter anderem am Kinderspielplatz und am Uedorfer Kreuz angebracht. Die Nistkästen wurden mit dem Flugloch Richtung Osten aufgehängt, damit die Vögel das frühe Sonnenlicht mitbekommen.
Uschi Klein, Uedorfs Seniorenbeauftragte und OAS-Mitglied, findet dieses Anliegen ausgesprochen gut: "In meinem Garten beispielsweise wimmelt es von Meisen und die geben mir ein schönes Gefühl der Naturverbundenheit." Sie selbst bietet den Vögeln Bademöglichkeiten und im Winter Futterstellen. Kein Wunder, dass sie sich auch bei der Anbringung der Nistkästen aktiv einbrachte.
"Diese Aktion ist auch ein Beitrag dafür, Uedorf fit zu machen für die nächste Auflage des Wettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft". Da wollen wir wieder ganz oben mitspielen", blickte der Vorsitzende nach vorn. Uedorf wurde beim letzten Mal mit Silber ausgezeichnet.
In diese Richtung zielt auch der neu aufgestellte Automat für kostenlose Hundekotbeutel, neudeutsch auch Dogstation genannt. "Das ist eine geniale Lösung", freute sich Markus Wagner, der mit Joey, einer Mischung aus tibetanischem Terrier und Pudel, vorbeikam und gleich einen Beutel zog. "Ein solcher Beitrag zu mehr Sauberkeit sollte in allen Bornheimer Ortsteilen stärker gefördert werden." Da hätten alle, egal ob Hundebesitzer oder nicht, etwas davon. (WDK)

Wir Bornheimer, 15. Oktober 2016

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