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Positive Entwicklung des Gewerbegebiets Odendorf setzt sich fort


Odendorf. „Der Gewerbestandort Odendorf zeigt erneut seine Attraktivität. Mit der Fa. Konzina, Industrierohrleitungsbau siedelt sich ein Unternehmen mit einer hohen Arbeitsplatzdichte an. Wir freuen uns sehr über die weitere positive Entwicklung des Gewerbegebiets Odendorf", sagten Bürgermeister Eckhard Maack und die Geschäftsführerin der Projektentwicklungsgesellschaft Swisttal, Beigeordnete Petra Kalkbrenner.
Firmenchef Drago Kozina beabsichtigt auf dem von ihm erworbenen 6000 qm großen Grundstück den Neubau einer Fertigungshalle sowie eines zweigeschossigen Bürogebäudes für seine 80 Mitarbeiter. Das Unternehmen ist tätig in der Rohrvorfertigung, in der Rohrleitungs- und Apparatemontage sowie in der Herstellung von Stahlkonstruktionen. Die Firma arbeitet insbesondere für Industrieunternehmen aus den Bereichen Chemie, Energie und Umwelt. Aber auch Stadtwerke gehören zu ihren Auftraggebern.
„Wir bieten unseren Kunden Komplettlösungen von der Planung, Materialgestellung und Ausführung bis hin zur Instandhaltung. Die Maschinen und Werkzeuge werden dabei den jeweiligen Erfordernissen angepasst. Und was mir besonders wichtig im Verhältnis zu unseren Kunden ist, dass ein zugesagter Termin von uns eingehalten wird; Termin ist Termin", sagte Drago Kozina.
Mit der Firma Kozina kehrt ein Unternehmen nach Odendorf zurück, das dort 1980 gegründet wurde, sich unweit der Ortsgrenze in Palmersheim niederließ, aber nie außer Sichtweite war. „Als ich aus dem damaligen Jugoslawien nach Deutschland kam, wollte ich hier zwei Jahre arbeiten und danach in meiner Heimatstadt Ljubljana eine Firma gründen", sagte der Firmenchef. Auf ihn trifft die Bezeichnung Firmenpatriarch im besten Sinne zu. Mitarbeiter sind das Kapital der Firma, alle Beschäftigungsverhältnisse sind unbefristet, Qualifizierung und Zertifizierung sind weitere Begriffe, die für den Firmeninhaber wichtig sind.
Wir haben auch andere Standorte in unsere Überlegungen einbezogen, haben uns aber letztendlich für das Gewerbegebiet Odendorf entschieden. Dabei hat uns auch das Bemühen der Geschäftsführerin der Projektentwicklungsgesellschaft, Petra Kalkbrenner, überzeugt. Das bedeutet auch für André Mellenthin, der in Odendorf wohnt, einen kurzen Weg zu Firma. Der Nachfolger und Schwiegersohn des Firmenchefs hat seinen Beruf als Informatiker aufgegeben, die Fachhochschule besucht, seinen Abschluss als Diplom-Ingenieur und Schweißfachingenieur für Anlagen und Verfahrenstechnik gemacht.
Baubeginn für die neue Fertigungshalle und das Bürogebäude soll im Frühjahr 2014 sein. „Die Weihnachtsfeier wird im neuen Gebäude stattfinden", sagt der Firmenchef. Termin ist schließlich Termin.
Gewerbegebiet Odendorf:
Das Gewerbegebiet Odendorf hat eine Nettobaulandfläche von 11 ha. Hiervon standen 8,8 ha der Projektentwicklungsgesellschaft zur Verfügung. Bis heute wurden 65 % der Gewerbegrundstücke veräußert. Zur Verfügung stehen noch 2,8 ha. Mit Blick in die Zukunft, sind bei der Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes Erweiterungsflächen von ca. 7 ha Bruttobaulandfläche vorgesehen.
24 Betriebe haben sich bereits angesiedelt; 5 Betriebe befinden sich noch in der Planungs- bzw. Bauphase. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl liegt zwischen 5 bis 10 Beschäftigten. Es handelt sich überwiegend um mittelständische Familienbetriebe. Für den regelmäßigen Austausch mit den Geschäftsinhabern wurde von der Geschäftsführerin Petra Kalkbrenner ein Stammtisch eingerichtet.
Die Umgestaltung des Bahnhofumfeldes und die Anbindung des Gewerbegebiets durch eine Unterführung erhöhen die Attraktivität und Erreichbarkeit des Gebiets. Durch die Betriebe ergeben sich ortsnahe Arbeitsplätze; zugleich sind die Gewerbesteuereinnahmen für die Gemeinde Swisttal bedeutsam.

Wir in Swisttal, 7. Dezember 2013

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