www.wir-in-alfter.de
Hilfe zur Volltextsuche
 
Archiv


Home
E-Mail Abo
Kontakt - Impressum
Login für Vereine
Alle PDF-Ausgaben

RMP Anzeigenshop


www.wir-in-alfter.de

Aktuelle Ausgabe
als PDF



www.wir-in-alfter.de

Veranstaltungskalender
als PDF


Mord in der Primadonnenloge


Ein rheinischer Krimi mit Gesang


In Kooperation mit dem Förderverein Buchstützen e.V. der öffentlichen Bücherei St. Matthäus Alfter und dem Förderverein der Kirchengemeinde St. Evergislus in Bornheim-Brenig wurde im Pfarrsaal Sankt Matthäus Alfter am Freitag, dem 23. September 2016 ein außergewöhnliches Bühnenstück aufgeführt, nachdem es die Woche zuvor bereits in Bornheim-Brenig aufgeführt worden war. „Mord in der Primadonnenloge- ein rheinischer Krimi mit Gesang", so der Titel des Stückes mit viel Witz, Leidenschaft und tollem Gesang. Sechs Frauen auf der Bühne, zwei Organisatorinnen (Brigitte Wächtler und Stefani Hachenberg) davor und dahinter, eine in Doppelfunktion auf Bühne und am Klavier - das versprach einen unvergesslichen Abend. Katharina Wingen hat dieses Theaterstück mit Musik („ein Pasticcio") geschrieben und führt auch Regie. Die Darstellerinnen haben sich über Stefani Hachenberg und ihren Chor „Vocabelles" gefunden und nun lag ein ganzes Jahr Probenarbeit hinter: Gitta Löhrer-Ruzanski (Mimi Maushammer), Ursula Nettekoven (Mister Cullen), Anke Stelter (Helen Traubel), Eva Brückner (Elsa Vaughn), Susanne Gretz (Hilda Sempel), Franzis Hachenberg (Edwina de Brett) und Zara Rostomyan (Karl Ecker/Pianistin). Nach den Bornheimer Aufführungen war nun in Alfter von Lampenfieber zumindest beim Publikum nichts mehr zu bemerken und die Damen waren voll in ihren Rollen aufgegangen. Wie beim echten Tatort: Das neugierige Publikum musste hinter einem rot-weißen Absperr-Flatterband bleiben, durfte aber mitsingen und schunkeln. Das war bei den vielen bekannten Schlagern, vor allem aber Karnevalsliedern nicht schwer und schnell waren auch die Alfterer begeistert „mittendrin" im Mords-Geschehen in der Garderobe einer Operndiva an der New Yorker „Met". Ob Bläck-Fööss-Hymne „Drink doch ene met", oder „Macho, Macho", dem Rainhard Fendrich- Song, die eigentlich tragische Stimmung kam bestens an. Und dass der Mörder am Ende immer der Gärtner ist, stimmte nicht: Da gab es schon einige Irrungen und Wirrungen, um den Meuchler des armen Souffleurs zu finden, denn unschuldig war hier niemand beim Zickenkrieg der Diven Elsa Vaughn und Hilda Sempel (Eva Brückner und Susanne Gretz) um die Primadonna der Oper. Auch Debütantin Edwina de Brett (Franzis Hachenberg) und Regisseur Karl Ecker (Pianistin Zara Rostomyan) machten sich verdächtig. Doch Kommissarin Helen Traubel (Anke Stelter) klärt das schließlich mit Putzfrau und Ex-Nachbarin Maushammer (Gitta Löhrer-Ruzanski), sowie „Assi" Mister Cullen (Ursula Nettekoven) singend und tanzend, sonst aber in aller Gemütsruhe..... Die wahre Opernsängerin im Alfterer Leben und im Stück dahinter, ist jedoch keine Diva, sondern die phantastische Sopranistin, Regisseurin, Musiklehrerin, etc. Katharina Wingen. Ihr Stück lief bereits an der renommierten Kammeroper Leipzig und auch im Theater in Nürnberg. Bei so einer Professionalität der Gesamt-Produktion bleibt nur: „Da Capo! Encore! Zugabe!" (Ru)

Wir in Alfter, 1. Oktober 2016

www.wir-in-alfter.de