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"Schnapspralinen" in der öffentlichen Bücherei


Lesung Sabine Trinkaus
Im Rahmen des Ehrenamtstages der öffentlichen Bücherei St. Matthäus am 5. Dezember hatte der Förderverein Buchstützen Alfter e.V. bereits am Donnerstag, dem 26. November 2015 zu einer besonderen Krimi-Lesung eingeladen. Rund 70 Interessierte konnte Vorsitzender Andreas Owald begrüßen, so dass aus Platzgründen in den benachbarten Pfarrsaal ausgewichen wurde. Nachdem es im letzten Jahr um „Kraut und Rübchen" von Elke Pistor ging, waren diesmal die „Schnapspralinen" der Alfterer Autorin Sabine Trinkaus Thema. Diese fühlt sich nach eigenen Angaben in der Alfterer Bücherei „schon fast zu Hause", war sie doch auf vielfaches Bitten ihrer Fans nun bereits „mindestens das dritte Mal und somit traditionell" in der St. Matthäus Bücherei zu Gast.Und wie immer in Trinkaus Krimis geht es auch in ihrem vierten Roman, dem dritten aus der „Schnaps-Reihe", wieder ziemlich turbulent zu. Und auch dem Publikum wurde dabei einiges geboten: Es gab nämlich nicht nur einen spannenden und unterhaltsamen Krimiabend, sondern auch Mitmachangebote: Aus inhaltlichen Gründen wurden von der Autorin zwischendrin Cognac-Pralinen und Lakritze zum Geschmacksvergleich verteilt, wobei letztere eher favorisiert wurden.... Sabine Trinkaus stammt aus Glückstadt an der Elbe und ist seit 1997 in Alfter heimisch, wo auch ihre „Krimi-Karriere" begann. Zunächst bewies die Autorin ihr schriftstellerisches Talent mit Kurzgeschichten-Veröffentlichungen. Zahlreiche Preise ermutigten sie schließlich zu einem Kriminalroman, der wiederum ob des großen Erfolges mittlerweile eine Trilogie wurde: Im beschaulichen Alfter mag man es kaum glauben, aber in „B(onn)" ist in Sachen Verbrechen immer etwas los. Erst in Bad Godesberg („Schnapsleiche"-2012), dann in Lengsdorf („Schnapsdrosseln"-2013) und nun im neuen Roman ist es auch in Kessenich passiert. Ein Toter auf dem Friedhof. Wer hat Lehrer Lebrecht erschlagen? Auf den ersten Blick scheint halb Kessenich dafür in Frage zu kommen, denn der Tote war alles andere als beliebt. Um so beliebter bei den Lesern, Trinkaus´ kongeniales Ermittlerinnen-Duo Britta und Margot, die mit der grantigen, jedoch liebenswerten alten Dame Agathe im Schlepptau und jeder Menge Alkohol natürlich wieder vor der Polizei, auf ganz eigene humorvolle Art den Fall auf 302 Taschenbuchseiten lösen werden. Auch oder vielleicht gerade wegen des Lokalkolorits sind Trinkaus Bücher bei Lesern und Presse ein großer Erfolg. Davon konnte sich das Publikum bei gedämpftem Leselicht in der rund einstündigen Lesung aus dem neuesten Krimi überzeugen. Immer wieder gab es Lacher in den Publikumsreihen, da nicht nur der Schreibstil, sondern auch Trinkaus Art des Vortragens spannend und urkomisch ist. Jedenfalls sind einige Bücher im Anschluss der Lesung über den Tisch gegangen, ob als Weihnachtsgeschenk oder für den Eigenbedarf, alle signiert und mit Widmung von der Autorin für „mörderisch frohe Weihnachten". Der Erlös aus dem Abend soll übrigens, so Fördervereins-Vorsitzender Andreas Owald, in die weitere Anschaffung von „Tiptois"- audiodigitale Lernsysteme für Bücher- für Kinder gehen. (Ru)

Wir in Alfter, 19. Dezember 2015

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