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So wichtig ist Nervennahrung


Nährstoffe können vor Nerven- und Hirnerkrankungen schützen


Unser Nervensystem braucht ständig Futter: Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitamine kurbeln den Energiestoffwechsel an und können gleichzeitig Nervenstrukturen schützen sowie dazu beitragen, dass sich diese neu bilden. Darauf weisen die Experten der Gesellschaft für Biofaktoren (GfB) hin. Der Vorsitzende der Gesellschaft, Prof. Dr. Hans-Georg Classen von der Universität Stuttgart-Hohenheim, betont, dass die Gesundheit der Nerven und des Gehirns tiefgreifend beeinflusst werde, wenn bereits ein einzelner wichtiger Mikronährstoff, auch Biofaktor genannt, fehle.
Eine aktuelle Broschüre informiert
Eine aktuelle Broschüre, kostenlos herunterladbar unter www.gf-biofaktoren.de, informiert über die Bedeutung von Mineralstoffen und Spurenelementen bei neurologisch-psychiatrischen Erkrankungen. Darin geht es unter anderem um Magnesium, das einer Verkalkung der Blutgefäße (Arteriosklerose) entgegenwirken kann. Auf diese Weise ist es laut den Experten der GfB auch möglich, etwas gegen die gefürchtete Alterskrankheit Demenz zu unternehmen. Denn Demenz-Kranke sind oft von einem Magnesium-Mangel betroffen, der das Risiko für kleine, meist unbemerkte Blutgefäßverschlüsse im Gehirn erhöht. Diese tragen zum Verlust der geistigen Leistungsfähigkeit bei und können demenzielle Erkrankungen vorantreiben. Ein Magnesium-Mangel spielt nach Erkenntnissen von Professor Classen auch im Zusammenhang mit Stress eine zentrale Rolle: Stress erhöhe den Bedarf an dem Mineralstoff, was zu einem Defizit und damit wiederum zu einer verstärkten Wirkung von Stresshormonen führe. Schnell entstehe ein Teufelskreis, der durch die Gabe von Magnesium durchbrochen werden müsse. In Verbindung mit dem Biofaktor Orotsäure kann Magnesium besser im Körper gebunden und Verlusten entgegengewirkt werden.
Der Körper bildet nicht genug Vitamin D
Ein weiterer Biofaktor, dem die Wissenschaftler verstärkt ihre Aufmerksamkeit widmen, ist das Vitamin D. Laut PD Dr. Mathias Buttmann, Chefarzt der Neurologischen Klinik am Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim, gehen niedrige Vitamin-D-Spiegel mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit einher, an einer Multiplen Sklerose (MS) zu erkranken. Aktuelle Studien legen nahe, dass die Einnahme von Vitamin D selbst bei bestehender MS einen schützenden Effekt ausüben könnte. Wichtigste Quelle für Vitamin D ist die körpereigene Produktion, die durch Sonnenlicht angeregt wird. In unseren Breitengraden reicht die Intensität des Sonnenlichts aber von November bis März nicht aus, um für eine ausreichende körpereigene Produktion zu sorgen. Nur wenige Nahrungsmittel enthalten das Vitamin in nennenswerten Mengen, darunter fettreiche Fische wie Hering oder Lachs. (djd)

Wir Hardtberger, 6. Januar 2018

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