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Freie Werkstatt Kosmalla bietet Reifenwechsel mit WDK-Zertifikat


UHP- und Runflat-Reifen sicher montieren


Hightechreifen, die dem Fahrer mehr Speed oder mehr Sicherheit versprechen, finden sich mittlerweile nicht mehr nur an Sport- oder Geländewagen. Mittlerweile gehören diese Reifen bei vielen Fahrzeugklassen zur Standardausstattung. Aus gutem Grund. Denn die sogenannten Runflatreifen (auch RFT genannt) bedienen den Wunsch nach Sicherheit. Ihre Seitenwände sind so verstärkt, dass sie selbst bei Luftverlust weiter laufen können. Ein Reserverad ist nicht mehr notwendig. Selbst bei völliger Luftleere schafft es der Runflat noch etwa 80 Kilometer bis zur nächsten Werkstatt. Ultra-High-Performance-Reifen (UHP) dagegen, die aus dem Motorsport kommen, warten mit extremen Durchmessern und Breitformaten auf. Dadurch können mit ihnen höhere Geschwindigkeiten gefahren werden als mit Standardbereifung. Kürzere Bremswege und guter Grip sind die Argumente für Fahrer von PS-starken Fahrzeugen.
Standardmontage kann Reifenwulst beschädigen
Doch mehr Schnelligkeit und mehr Sicherheit erfordern auch mehr Umsicht bei der Montage. Beim Aufziehen des Reifens auf Felgen kann aufgrund ihrer besonderen Bauweise die Reifenwulst beschädigt werden, wie es in der Vergangenheit häufig vorkam. „Die Runflatreifen zum Beispiel sind durch die verstärkten Seitenwände wenig flexibel", weiß Jörg Kosmalla, Meister und Inhaber der gleichnamigen Werkstatt in Niederkassel-Ranzel. „Wenn durch unsachgemäße Montage die Reifenwulst beschädigt wird, kann der Reifen bei hohen Geschwindigkeiten platzen oder schleichend Luft verlieren." Durch die Beschädigung könne es dazu kommen, dass sich durch vermehrtes Walken (Bewegung im Reifen) die einzelnen Komponenten, aus denen der Reifen besteht, voneinander lösen.
Zertifizierte Montage für Hightech-Reifen
Für das Aufziehen solcher Reifen hält die Werkstatt aus diesem Grund spezielle Montagemaschinen bereit, die nach Richtlinien des Wirtschaftsverbandes der deutschen Kautschukindustrie (WDK) zertifiziert sind (siehe auch www.wdk-zertifikat.de). Ein Team bei Kosmalla wurde außerdem speziell geschult, um die sachgerechte Montage sicherzustellen, und hat damit die Lizenz zum Wechseln von Runflat- und UHP-Reifen. So zum Beispiel Daniel Garweg, selbst KFZ-Meister, der die Anlage vorführt. Reifen und Reifenwulst werden mit Gleitmittel eingeschmiert, die Montage des Reifens erfolgt schrittweise, so dass der Reifen zwischendurch „entspannen" kann. „Mit der Hand zu „hebeln" geht teilweise schneller", sagt Garweg, „aber nur die Montage mit einer unserer beiden zertifizierten Maschinen ist wirklich sicher". „Hebeln" sei verboten, da gerade hierbei Schäden an der Wulst auftraten, die nach der Montage nicht mehr sichtbar, aber vorhanden waren.
„Auch wenn die zertifizierte Montage noch nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, folgen wir den Empfehlungen der Verbände wie WDK, Dekra oder ADAC", betont Jörg Kosmalla. „Denn für uns steht die Sicherheit unserer Kunden an erster Stelle."UHP- und Runflatreifen sollten nur an solchen, hierfür zertifizierten Reifenmontiermaschinen gewechselt werden. Damit werden Schäden an der Reifenwulst ausgeschlossen
Zur sachgerechten Bedienung der zertifizierten Reifenmontiermaschine ist geschultes Personal erforderlich. Bei Kosmalla steht ein Team hierfür ausgebildeter Mitarbeiter zur Verfügung
„Wenn durch unsachgemäße Montage die Reifenwulst beschädigt wird, können etwa UHP-Reifen bei hohen Geschwindigkeiten platzen oder schleichend Luft verlieren", sagt KFZ-Meister Kosmalla. Die Werkstatt Kosmalla hat daher schon vor einigen Jahren zwei zertifizierte Montiermaschinen angeschafft und die Mitarbeiter entsprechend schulen lassen

Porz am Montag, 14. April 2018

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