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Ideen für die Stadtentwicklung


Informationen zum angedachten Projekt an der Ohndorfer Straße


Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung und der Bürgermeister haben genauso wie die Mehrheit der ehrenamtlichen Kommunalpolitiker den Anspruch, Elsdorf positiv weiterzuentwickeln. Dieser Anspruch erfordert, dass die hauptamtlichen Mitarbeiter der Verwaltung und die ehrenamtlichen Politiker des Stadtrats konstruktiv zusammenarbeiten. Entscheidungen treffen grundsätzlich nur die ehrenamtlichen politischen Vertreter. Aufgabe der Verwaltung ist es eigene Ideen zu entwicklen, Ideen der Politiker aufzugreifen, diese praxisorientiert weiterzuentwickeln und anschließend, nach Beschluss der Politik, umzusetzen.
Bereits 2009 hat die Stadt Elsdorf in der Amtszeit des ehemaligen Bürgermeisters Wilfried Effertz ein Einzelhandelskonzept von einem externen Spezialisten erstellen lassen.
In dieser umfangreichen Analyse wurde festgestellt, dass ein Bedarf an weiterem Einzelhandel für Lebensmittel und Verbrauchsgüter in Elsdorf besteht.
Das Konzept hat nach 5 Jahren seine Gültigkeit verloren, so dass es von einer anderen Fachfirma fortgeschrieben wurde. Hier wurde ebenso ein Bedarf an weiterem Einzelhandel für Lebensmittel und Verbrauchsgüter festgestellt. So ist dieser Bedarf nicht neu. Neu ist im Einzelhandelskonzept lediglich die Verortung von möglichem neuen Einzelhandel. In der Vergangenheit war eine mögliche neue Ansiedlungen lediglich in der Stadtmitte rund um die Köln-Aachener Straße möglich. Der Markt hat jedoch gezeigt, dass hier keine Ansiedlungen stattfinden und realisiert werden können.
Daher wurde im neuen Einzelhandelskonzept auf die Marktbedingungen reagiert und die Fläche an der Ohndorfer Straße wurde in die Betrachtung gerückt.
Maximal 15 Prozent der Fläche auf dem Areal an der Ohndorfer Straße sind genehmigungsfähig und stünden für die Einzelhandelsnutzung zur Verfügung. Somit könnte die Versorgungslücke mit Lebensmitteln und Produkten des täglichen Bedarfs, die bereits 2009 im damaligen Einzelhandelskonzept aufgezeichnet wurde, geschlossen werden. Dass in Elsdorf eine von den Fachleuten festgestellte Unterversorgung besteht, ist also nicht neu. Neu ist nur der nun vorgeschlagene Standort an der Ohndorfer Straße.
Geplant ist, dabei durch eine Sortimentsabgrenzung eine Konkurrenzsituation für die Innenstadtgeschäfte auszuschließen. Ebenso soll es keine Verlagerung von Einzelhandelsgeschäften aus der Innenstadt zur Ohndorfer Straße geben. Die heutige und historische Ortsmitte bleibt somit mit ihrem Sortiment geschützt und erhalten.
Die zentral gelegene Fläche an der Ohndorfer Straße von rund 26.000 m² ist insgesamt städtebaulich wichtig, folglich ist dort auch eine Wohnbebauung möglich. Deshalb erstellt die Verwaltung im Auftrag der Politik derzeit zwei Machbarkeiten als Optionen. Zum einen reine Wohnbebauung auf der Fläche, und zum anderen eine Mischnutzung aus Wohnen und maximal 15 Prozent Einzelhandel. In beiden Konzepten sollen vorhandene Bäume und Grünflächen möglichst erhalten bleiben.
Die finanziellen Erlöse, die sich aus diesem Projekt ergeben werden, sollen auf Vorschlag der Verwaltung in die Modernisierung der überwiegend überalterten Sportstätten investiert werden. Der Vorschlag wird von der Gesamtschule, dem Stadtsportverband, der ASG Elsdorf als größtem Sportverein der Stadt, sowie den Fußballvereinen begrüßt und unterstützt. Die direkt Betroffenen - Sportvereine und Schulen - sind direkt in die Planungen zur Erneuerung der Sportstätten eingebunden.
Von der Entwicklung an der Ohndorfer Straße profitiert die ganze Stadt Elsdorf. Attraktive Wohnbebauung zieht neue Bürger in die Stadt und bietet auch für Elsdorfer neues Bauland für ein Eigenheim. Sollte das Verbundmodell Wohnbebauung und Einzelhandel zum Zuge kommen, entsteht zusätzlich ein Nahversorgungsangebot. In beiden Varianten stehen Aufenthaltsqualität, Verweilmöglichkeiten und Naherholung im Vordergrund. In der Fläche sollen Grünflächen einen hohen Stellenwert erhalten. Plätze, die zum Verweilen einladen, sollen im Konzept integriert werden. So ist beispielsweise auch ein Spielplatz denkbar oder auch Plätze und gastronomische Angebote, die nach dem Freibadbesuch den Tag der Badegäste abrunden könnten.
Zusätzlich profitiert das gesellschaftliche Leben der Stadt, in dem die Sportstätten attraktiver und den aktuellen Ansprüchen der Vereine und Schulen angepasst werden. An der Ohndorfer Straße geht es um Perspektive und Zukunft anstatt Stillstand und Sportstätten von gestern!

Rundblick Elsdorf, 17. November 2017

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