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Ideen für die Stadtentwicklung


Machbarkeitsstudien für Ohndorfer Straße wurden vorgestellt

In der öffentlichen Ausschusssitzung am 28.11.2017 wurden die möglichen Gestaltungen der Fläche an der Ohndorfer Straße präsentiert. Der bisherige Schotterparkplatz und der Ascheplatz könnten für ein Wohngebiet oder auch für ein Wohngebiet mit kleinem Einzelhandel genutzt werden. In der Präsentation der Ideen wurde deutlich, dass die Beibehaltung von Grünflächen sowie Aufenthaltsqualität und Naherholung im Vordergrund stehen. Weitere Informationen finden Sie im Innenteil. Die grafischen Darstellungen beider Varianten finden Sie auch unter www.elsdorf.de < target=_new>http://www.elsdorf.de/>
Welche Entwicklungsmöglichkeiten bestehen zukünftig für den in die Jahre gekommenen Aschesportplatz an der Ohndorfer Straße? Wäre es ein Standort für die Ausweisung von Wohnbaugrundstücken? Ist es sinnvoll die Wohnnutzung mit einem Nahversorger und einem gastronomischen Angebot zu ergänzen?Dieser Frage widmete sich der Ausschuss für Umwelt, Bau und Planung in seiner Sitzung am 28.11.2017. Ersten Antworten und räumliche Eindrücke sollten die von der Stadt Elsdorf beauftragte Dürener Ingenieurgesellschaft weyer gruppe | PROBIOTEC GmbH geben. Die Stadtplanerin und Leiterin des Geschäftsbereiches Stadtentwicklung + Stadtplanung Martina Klöhn sowie der Architekt Claus Schwieters haben sich in den vergangenen Monaten dieser komplexen Aufgabenstellung gewidmet. Entstanden sind zwei Entwurfsvarianten, die den Bürgerinnen und Bürgern Elsdorfs anschaulich darlegen soll, wie das ca. 26.000 m² große Grundstücksareal sich konzeptionell entwickeln könnte.
Nach einer intensiven Bestandsaufnahme sind für die Planer folgende Rahmenbedingungen für die Grundstücksentwicklung Ohndorfer Straße möglichst einzuhalten:
oDas Grundstücksareal wird gesäumt von alten Bäumen, wie z. B. Rotbuche, Ahorn und Eiche. Dieser Baumbestand ist nach Möglichkeit zu erhalten.
oAnknüpfend an dieses Potential ist die Entwicklung und Schaffung eines Grünzuges von großer Bedeutung. Er dient als verbindendes Element mit attraktiven Aufenthaltsqualitäten für Jung + Alt.
oEinhergehend mit einer Bebauung muss sich das Areal durch ein schlüssiges Fußwegenetz sowie eine flächensparende Erschließung auszeichnen.
oDas bisherige Stellplatzangebot bleibt unter Hinzuziehung von Stellplatzflächen auf der gegenüberliegenden Ohndorfer Straßenseite erhalten.
oDie verkehrliche Erschließung erfolgt über eine schlüssige Straßenführung. Anlieferungen für einen möglichen Nahversorger würden nicht zu Lasten der angrenzenden Straßen erfolgen, sondern werden von der wohnseitigen Richtung ferngehalten.
Unter Beachtung der vorgenannten Rahmenbedingungen stehen aktuell folgende Entwurfsvarianten zur Diskussion.
Variante 1 | Mischnutzung Wohnen mit Nahversorger und Gastronomie
Diese Variante verzahnt Wohnen und Versorgung zu einem attraktiven Quartier. Neben 18 Einfamilienhäuser und 2 Doppelhäusern stehen den Elsdorferinnen und Elsdorfern ein Nahversorger für die Deckung des täglichen Bedarfs zur Verfügung. Ein angegliedertes Café oder ein Restaurant laden z. B. im Sommer nach dem Freibadbesuch auf einer attraktiv gestalteten Platzfläche zum Verweilen ein.
Es soll ein Platz mit Aufenthaltsqualität entstehen, der für alle Generationen nutzbar ist.
Variante 2 | Wohnnutzung
Diese Variante sieht mit insgesamt 31 Einfamilienhäusern eine ausschließlich Wohnnutzung auf dem Projektareal vor. Auf Grundstücken mit einer Größe zwischen 400 m² und 630 m² können verschiedene Baukörper in unterschiedlicher Materialität mit einer zeitgemäßen Architektur entstehen. Ein fußläufig gut erreichbarer Grünzug - gestaltet mit einem Spielbereich und verschiedenen Sitzmöglichkeiten - bietet Aufenthaltsqualitäten unter Einzelbäumen und Baumgruppen für Jung + Alt. Der Grünzug stellt eine attraktive Verbindung zwischen den einzelnen Wohnbereichen her. Gleichzeitig wird in diesem Bereich die offene Regolenführung und eine Wasserfläche platziert.
Deutlich wird: Beide Varianten zeigen eine interessante Perspektive für die Entwicklung der Stadt. Die Ansichten zeigen auch, dass sich eine neue Nutzung der Fläche in das angrenzende und schon vorhandene Wohngebiet einfügt. Mit Augenmaß wird eine Fläche aufgewertet ohne dabei das Gefüge des Ortsteils zu sprengen. Erschließungskosten für die bisherigen Anlieger werden nicht fällig.
Zeitgleich wird der Ascheplatz nicht einfach nur weggenommen. Vielmehr würden auf der anderen Seite der Ohndorfer Straße zeitgemäße Sportstätten für Schul-, Vereins- und Freizeitsport entstehen.
Über das weitere Vorgehen wird der Stadtrat bzw. der Fachausschuss beraten und voraussichtlich eine der beiden Varianten weiter verfolgen.

Rundblick Elsdorf, 1. Dezember 2017

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